30.07.2018

Ein erster Sieg für Hainsacker

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Geldhäuser und seine Spielvereinigung aber sind erstmal froh, den ersten Sieg geschafft zu haben. Das Heimduell gegen das auch nach dem dritten Zweitliga-Wochenende noch punktlose Ludwigshafen am vergangenen Freitag stand bis zuletzt auf des Messers Schneide – und erwies sich schon als erstes Endspiel im Abstiegskampf. „Hätten wir verloren, wäre es wohl schon vorbei gewesen“, sagt Geldhäuser. Fünf der neun Partien wurden erst im dritten Durchgang im Match-Tiebreak entschieden: Die Einzel des Bulgaren Alexander Lazov und des Ungarn Zsombor Piros gingen an den Positionen eins und zwei verloren, Ivan Endara (Ecuador) und Alexis Klegou (Frankreich) gewannen an Nummer drei und fünf. Nervenaufreibendes Doppel Und weil auch von den ersten beiden Doppeln eins für (Lazov/Klegou) und eins gegen (Endara/Florez) Hainsacker ausging, hing am Ende alles am spanisch-italienischen Duo Jose Arauzo Martinez und Claudio Grassi im Dreier-Doppel. „Die beiden anderen Doppel waren gerade fertig, da begannen sie mit dem Match-Tiebreak“, berichtet Hans Geldhäuser – und auch wenn seine Spieler immer mit „ein, zwei Punkten“ vorne lagen und am Ende 10:6 gewannen, „war es nervenaufreibend.“ Denn: „Im Match-Tiebreak waren wir bisher nicht so gut“, sagt Geldhäuser und empfand das auch in Oberweier beim Sonntags-3:6 so. „Im Doppel haben Endara/Florez schon 8:5 geführt und trotzdem noch 9:11 verloren.“ Da freilich war das Spiel schon verloren. Überhaupt hat Hans Geldhäuser den Eindruck, dass alle gegen sein Team besonders stark aufstellen, weil sie gegen die SpVgg am ehesten Chancen sehen zu punkten. „Ludwigshafen hatte das erste Mal den Einser und Zweier dabei – und auch bei Oberweier war das wieder so. Die Teams sind immer vorher und hinterher schlechter, als wenn sie gegen uns aufstellen.“ Dazu geht auch die Hitze nicht spurlos am Team vorbei, bei einem derart kraftraubenden Rhythmus Freitag/Sonntag. „Das geht auf die Substanz“, sagt Geldhäuser. „Du spielst bei 35 Grad – und fast 1000 Kilometer sind wir auch noch gefahren. Eigentlich müsste man nach so einem Riesenspiel wie am Freitag zwei, drei Spieler auswechseln.“ Team als „kleines Rätsel“ Noch ist Hans Geldhäuser seine Mannschaft „ein kleines Rätsel“, denn es ist, als würden sie in den Schlüsselmomenten „ein bisschen Bammel kriegen“ – wenigstens bisher. Gegen Oberweier, aber auch zuvor schon gegen Rosenheim und Amberg wäre mehr möglich gewesen, findet Geldhäuser – und man wird wohl bis zum letzten Wochenende zittern müssen, wenn es am 10. August daheim gegen Rüsselsheim (bisher ein Sieg) und am 12. August nach Würzburg (bisher 6:4 Punkte) geht. Quelle:Claus-Dieter Wotruba/MZ

Letzte Änderung: 24.08.2018, 11:05 Uhr

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