16.07.2009

Meisterlich: Hainsacker steigt in Bayernliga auf

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1. und 2. Mannschaft holen sich den Titel. Mannschaftsführer denkt über Durchmarsch nach.
Hainsacker. Nach dem souveränen Aufstieg im vergangenen Jahr sicherten sich die Herren der SpVgg Hainsacker auch dieses Jahr den Meistertitel und damit den Aufstieg in die Bayernliga. „Unsere Vision wurde Wirklichkeit“, sagte Mannschaftsführer Hans Geldhäuser.

Die Vorentscheidung im Kampf um die Landesliga-Krone fand zeitgleich in Nürnberg zwischen der SpVgg Hainsacker und Flügelrad Nürnberg sowie CaM Nürnberg und TC Rot-Weiß Cham statt. Am Spieltag war dann nicht nur das Wetter heiß, sondern auch jeder einzelne Spieler. Mit einer Niederlage von Hainsacker hätte der Sieger aus der anderen Partie zwischen CaM und Cham die SpVgg Hainsacker von der Tabellenspitze verdrängt. Doch auf der Tennisanlage bei Flügelrad Nürnberg gaben die Spieler aus Hainsacker den Ton an. In der ersten Runde traten Markus Kanellos, Sebatian Schiessl und Daniel Ollert an und fuhren drei souveräne Siege ein.
In der zweiten Runde waren Stefan Hirn, Tobias Scheil und Stefan Horcher gefordert. Hirn und Scheil gewannen ebenfalls glatt in zwei Sätzen, lediglich Horcher musste seine Partie im Match-Tiebreak abgeben. Nachdem der Sieg jedoch feststand, wurden die Doppel gar nicht mehr ausgetragen, und die SpVgg Hainsacker setzte sich in Nürnberg schließlich mit 7:2 durch.
Braucht man eine Verstärkung?
Mit diesem klaren Auswärtserfolg war der Bayernliga-Aufstieg endgültig sichergestellt. Nun bleibt den Verantwortlichen der SpVgg bis zum Januar Zeit, um darüber nachzudenken, ob man „nur“ die Klasse erhalten will, oder auf einen neuerlichen Durchmarsch spekuliert, so Mannschaftsführer Geldhäuser. Im zweiten Fall müsste man das Team mit mindestens einen Spieler verstärken, während der Klassenerhalt auch mit dem Aufstiegsteam machbar sei. Derzeit sei dies aber alles noch sehr theoretisch, gibt Geldhäuser zu bedenken, denn die 2. Bundesliga sowie die Regionalliga sind derzeit noch im Spielbetrieb. Und erst wenn feststehe, wer denn nun in die Bayernliga absteigt, könne man sinnvolle Pläne schmieden.
Doch egal, wer künftig in der Bayernliga spielt, Geldhäuser will seinem Konzept, dem TC Rot-Blau nicht die Spieler abzuwerben, treu bleiben. „Ich mache das jetzt seit sechs Jahren bei der SpVgg und wollte von Anfang an kein Konkurrent von Rot-Blau sein. Und das wird auch in Zukunft so sein“, sagte Geldhäuser. Aus diesem Grund, und weil der Mannschaftsführer „gute Kontakte nach Wien hat“, kam die fruchtbare Zusammenarbeit mit Österreich zustande. So spielten auch in der nunmehr abgelaufenen Saison permanent zwei österreichische Tennis-Cracks bei der SpVgg und verhalfen den ansonsten aus dem Großraum Regensburg stammenden Teamkollegen nicht unwesentlich zum Aufstieg.
Gute Nachwuchsarbeit honoriert
Nichtsdestotrotz soll dies nicht die gute Nachwuchsarbeit bei der SpVgg schmälern, die sich auch in der Meisterschaft der 2. Herrenmannschaft niedergeschlagen hat. Am letzten Spieltag benötigten sie einen möglichst hohen Sieg, um im Fernduell mit dem TC Aufhausen die Nase vorn zu behalten. Und dieser gelang ihnen auch. Nachdem die beiden Konkurrenten nach den Einzeln noch gleichauf waren, sicherte sich das Team aus Hainsacker mit drei erfolgreichen Doppeln den Aufstieg in die Bezirksklasse 1. (mz)

Letzte Änderung: 17.07.2009, 01:00 Uhr

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